PARTicipation    =   Teilhabe für Alle

PARTicipation ist eine Initiative zur inklusiven Bewusstseinsbildung nach Artikel 8 der UN-BRK.

Inklusion bedeutet Teilhabe für ALLE! Der Fokus von PARTicipation liegt auf dem Thema Behinderung, weil dies unserer persönlichen Erfahrung entspricht.

Als Referentinnen bei PARTicipation arbeiten Menschen mit Beeinträchtigung als "Disability Equality Trainerinnen" und Eltern von Kindern mit Beeinträchtigung als Eltern Trainerinnen zusammen. Durch unsere verschiedenen Sichtweisen und unsere persönlichen Erfahrungen von Behinderung und Diskriminierung sind wir Expertinnen in eigener Sache.

Die PARTicipation-Referentinnen wurden von Parents for Inclusion (PI), London, nach dem in England zertifizierten Konzept „Planning Positive Futures“ ausgebildet. Ausbildung und Zertifizierung durch das 'Open college Network' der PARTicipation-Referentinnen erfolgte durch PI nach dem eigenen Ausbildungsmodul.

Das PARTicipation Angebot finden Sie hier

PARTicipation arbeitet Nicht-Profit-orientiert.

Wir bilden uns ständig weiter fort und arbeiten aktiv in den verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen an der inklusiven Entwicklung mit.



Stefanie Lehmann

Referntin und Eltern Trainerin*,

ehemalige Dokumentarfilm-Cutterin, Mutter von zwei Kindern. „Nachdem mein zweites Kind mit einer „Beeinträchtigung“ auf die Welt gekommen ist, durfte ich lernen, dass Wertschätzung und Anerkennung wichtige Grundlagen für die gleichberechtigte Teilhabe aller in unserer Gesellschaft sind.“

Seit Sommer 2010 mit Entwicklung und Aufbau von PARTicipation beschäftigt, in engem Kontakt mit Parents for Inclusion (PI). Das von PI seit über 30 Jahren entwickelte und praktizierte Konzept, bei dem Eltern lernen, als starke Verbündete neben ihrem behinderten Kind zu stehen „hat mich nachhaltig beeindruckt und beflügelt“. Indem wir Barrieren erkennen, benennen und helfen, sie zu beseitigen, tragen wir den inklusiven Gedanken in unsere Gesellschaft.

 

Ekaterina Zeiler

Referentin und Disability Equality Trainerin*

hat Soziale Arbeit in München studiert und mit einem konsekutiven Master in Angewandten Sozial- und Bildungswissenschaften abge-schlossen, zurzeit Doktorandin an der TU München. Mutter von einem Sohn.

„Ich habe seit meiner Geburt eine Körperbehinderung. Jedoch hält sie mich nicht davon ab, ein ganz ‚normales‘ Leben zu führen, das heißt zu studieren, eine eigene Familie zu haben und einfach das Leben zu genießen. Bevor ich mein eigenständiges Leben führen konnte, musste ich allerdings mein halbes Leben in Sondereinrichtungen für Menschen mit ‚Behinderungen‘ verbringen. Das hat mich Zeit und Kraft gekostet. Inklusion bedeutet für mich, dass die Menschen, so individuell sie sind, die Gesellschaft bereichern und diese Gesellschaft öffnet sich für alle Menschen, auch für Menschen mit ‚Behinderung‘. Die Möglichkeiten zur Teilhabe aller Menschen an der Gesellschaft müssen realisiert werden. Eine inklusive Gesellschaft – hoffentlich bleibt dies kein Traum.“

  

Anja Helena Rosengart

Referentin und Elterntrainerin,

Soziologin, Journalistin, Inklusionsbeauftragte der  Gemeinde Amerang, Mutter von drei Söhnen.

„Das Thema Inklusion bietet so viele Chancen zur Entwicklung einer vielfältigen Gesellschaft mit zukunftsweisenden Strukturen. Daher ist mir das politisch-gesellschaftliche Engagement für Inklusion sehr wichtig. Inklusion ist mehr als nur der isolierte Kampf um ein-zelne Leistungen, sondern eine spannende gesamtgesellschaft-liche Aufgabe.“

Daher engagiert sie sich als Inklusionsbeauftragte für das Thema „Inklusive Gemeinde“, um eine zukunftsgerichtete und an den Bedarfen einer lebendigen Gemeinde orientierte Struktur zu erarbeiten. Die Vision ist, dass jede und jeder die Unterstützung erhält, die sie oder er benötigt. In ihrer Freizeit reist sie gerne und spielt Theater.